Mensch Maschine Summer School 2026: „Oasen“
Die von Julian Schubert vom Architekturbüro Something Fantastic kuratierte Mensch Maschine 2026 Summer School heißt die Künstler*innen in Residenz und die geladenen Gäste aus dem Mensch Maschine-Residenznetzwerk willkommen, um ihre Arbeit zum Thema „Oasen“ weiter zu vertiefen.
Oasen stehen einer Welt gegenüber, in der Wälder schwinden, Böden erodieren und die Wüstenbildung voranschreitet, und ergänzen diese. In einer kargen und homogenen Umwelt, die sich durch direkte oder indirekte menschliche Eingriffe ausbreitet – von der Versiegelung der Oberflächen über landwirtschaftliche Monokulturen bis hin zur globalen Erwärmung, die vom Menschen verursacht wurde –, ist eine Oase eine Arche der Vielfalt und des Lebens.
Oasen stehen für eine alternative Art, mit der Natur und dem Leben auf der Erde im Allgemeinen in Beziehung zu treten. Sie sind Orte des Experimentierens und Lernens, an denen Menschen, Tiere und Pflanzen Formen des gemeinschaftlichen und symbiotischen Zusammenlebens pflegen und entwickeln können. Sie sollen so lange bestehen, bis sie nicht mehr gebraucht werden, weil die ganze Welt zu einem Garten geworden ist. Sie sollen Katalysatoren dieser Transformation sein. Als Orte des Sparens angelegt, werden sie durch eine Praxis des Teilens überflüssig werden. Bis dahin lasst uns damit beginnen, Oasen zu schaffen.
Folgenden Termin vormerken: Open Studios am 6. Juni 2026
Am 6. Juni findet im E-WERK ein öffentliches Programm statt, bei dem unsere Artists in Residence und fest ansässigen Atelierkünstler ihre Ateliers öffnen, um Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten zu gewähren. Weitere Details zum Programm werden wir bald bekannt geben!
Wenn Sie an der Sommerschule teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an curatorial@kunststrom.com – bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind!
Something Fantastic wurde 2010 von Elena Schütz, Julian Schubert und Leonard Streich aus der Überzeugung gegründet, dass Architektur mit Allem zusammenhängt und die daraus resultierende soziale, ökologische und politische Verantwortung zu einer anderen Form der Praxis führen sollte.
Das Oeuvre des un-disziplinär arbeitenden Büros umfasst neben der Konzeption und Gestaltung von Büchern, Ausstellungen, Möbeln, Gebäuden und Städtebau das Forschen und Lehren.
Nach der Lehre am MAS Urban Design an der ETH Zürich leiten die Partner seit 2019 das Studio for Immediate Spaces an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. 2020/21 lebten und arbeiteten Something Fantastic in der Villa Massimo in Rom, wo sie mit Erika Mayr das konzeptionelle Gartengestaltungsbüro Lascia Vivere gründeten.