Mensch-Maschine-Sommerschule 2026: OASEN. 3.–6. Juni 2026. Design: Basics09.

Mensch Maschine Summer School 2026: „Oasen“

Am 6. Juni 2026 finden im E-WERK ein öffentliches Programm mit Vorträgen, Performances und DJ-Sets sowie einen Tag des Offenen Ateliers statt, bei dem unsere Artists in Residence und fest ansässigen Atelierkünstler ihre Ateliers öffnen, um Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten zu gewähren. Weitere Details zum Programm werden wir bald bekannt geben!

Something Fantastic, Oase Orion, ein Workshop zur Umwandlung eines ehemaligen Güllesilos aus der industriellen Schweinehaltung in eine Oase, in Zusammenarbeit mit dem Atelier Fanelsa und Ludivine Gragy, 2021.

Über die Mensch Maschine Summer School 2026

Die vom Architekturbüro Something Fantastic kuratierte „Mensch Maschine 2026 Summer School“ widmet sich dem Thema „Oasen“ und steht interdisziplinären Praktiker aus den Bereichen Kunst, Ökologie, Architektur, Landschaftsgestaltung und weiteren Disziplinen offen.

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Oasen stehen im Kontrast zu einer Welt, in der Wälder schwinden, Böden erodieren und die Wüstenbildung voranschreitet, und ergänzen diese zugleich. In einer zunehmend kargen und homogenen Umwelt, die sich durch direkte oder indirekte menschliche Eingriffe ausbreitet – von der Versiegelung der Oberflächen über landwirtschaftliche Monokulturen bis hin zur vom Menschen verursachten globalen Erwärmung –, ist eine Oase ein Ort der Vielfalt und des Lebens.

Oasen stehen für eine alternative Art, mit der Natur und dem Leben auf der Erde im Allgemeinen in Beziehung zu treten. Sie sind Orte des Lernens und des Teilens, an denen Menschen, Tiere und Pflanzen Formen des gemeinschaftlichen und symbiotischen Zusammenlebens pflegen und entwickeln können. Sie müssen so lange existieren, bis es keinen Grund mehr für ihre Existenz gibt – weil wir unsere Art, auf der Erde zu leben, verändert haben und die Welt zu einem Garten geworden ist. Sie sollen Katalysatoren dieser Transformation sein. Sie werden als Orte des Sparens angelegt und durch eine Praxis des Teilens überflüssig gemacht. Bis dahin lasst uns damit beginnen, Oasen zu schaffen.

Something Fantastic, Eterotopia Summer School zum Thema „Die Möglichkeit einer echten All-Inclusive-Gastfreundschaft unter Einbeziehung aller passiven Flächennutzungs- und Back-of-House-Bereiche der Tourismusbranche“, Sardinien, 2019.

Something Fantastic wurde 2010 von Elena Schütz, Julian Schubert und Leonard Streich aus der Überzeugung gegründet, dass Architektur mit Allem zusammenhängt und die daraus resultierende soziale, ökologische und politische Verantwortung zu einer anderen Form der Praxis führen sollte.

Das Oeuvre des un-disziplinär arbeitenden Büros umfasst neben der Konzeption und Gestaltung von Büchern, Ausstellungen, Möbeln, Gebäuden und Städtebau das Forschen und Lehren.

Nach der Lehre am MAS Urban Design an der ETH Zürich leiten die Partner seit 2019 das Studio for Immediate Spaces an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. 2020/21 lebten und arbeiteten Something Fantastic in der Villa Massimo in Rom, wo sie mit Erika Mayr das konzeptionelle Gartengestaltungsbüro Lascia Vivere gründeten.

 

„Mensch Maschine“ ist ein Kooperationsprogramm der JUNGE AKADEMIE der Akademie der Künste, der E.ON Foundation und des Zentrums für Zeitgenössische Kunst Schloss Ujazdowski in Warschau.

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