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Am 4. und 5. Juli 2026 findet der 9. LandesChorwettbewerb im E-WERK Luckenwalde und im ehemaligen Bauhaus Stadtbad Luckenwalde statt. Chöre aus ganz Brandenburg sind eingeladen, aufzutreten, sich zu vernetzen und Teil des Stadtbad Live! Sommerfests zu werden. Zur Auswahl stehen drei Formate: das offene Konzertprogramm im Rahmen des Sommerfests, der LandesChorwettbewerb mit Qualifikation für den Deutschen Chorwettbewerb 2027 oder eine Fachjury-Bewertung ohne Weiterleitung. Alle Teilnehmenden werden zu „Stimmen Brandenburgs“ gekürt und erleben ein besonderes Festival der Chormusik an historischen Orten. Seid dabei und zeigt eure Stimmen!

Die Bewerbungsphase für die Ausschreibung ist bereits abgeschlossen.

Stadtbad Live! Sommerfest

Am 4. Juli 2026 verwandeln sich das ehemalige Bauhaus-Stadtbad und das E-WERK Luckenwalde in eine pulsierende Bühne für das Stadtbad Live! Sommerfest. Das offene Kultur- und Begegnungsfest lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste dazu ein, Gemeinschaft und kulturelle Vielfalt hautnah zu erleben. In enger Kooperation mit dem Landesmusikrat Brandenburg und dem zeitgleich stattfindenden Landeschorwettbewerb wird die Stadt an diesem Tag zum Zentrum der regionalen Chorszene: Über 20 Chöre aus ganz Brandenburg werden erwartet und prägen das musikalische Gesicht des Festes.

Ergänzt wird das Fest durch hochkarätige zeitgenössische Musik -und Performance-Programm des E-WERK Luckenwalde, unter anderem mit FRANKIE (Franziska Aigner) und Enad Marouf, die das ehemaligen Bauhaus-Stadtbad an diesem Tag ein letztes Mal vor der umfassenden Sanierungsphase bespielen, bevor es 2028 wiedereröffnet wird. Parallel dazu lädt ein lebendiges Straßenfest mit lokalen Initiativen, kulinarischen Angeboten und vielfältigen Mitmach-Aktionen dazu ein, demokratisches Engagement und nachbarschaftliches Miteinander zu feiern. Um die Vielfalt der Stadt vollständig erlebbar zu machen, verbindet ein Shuttle-Service das Sommerfest mit der 120-Jahr-Feier des FSV 63 Luckenwalde und schlägt so die Brücke zwischen Kultur und Sport.

Franziska Aigner, Foto: Nadine Fraczkowski

Franziska Aigner

Franziska Aigner, alias FRANKIE, ist eine österreichische Künstlerin, die an der Schnittstelle von Musik, Philosophie und Performance arbeitet. Sie studierte an der P.A.R.T.S. (Performing Arts Research and Training Studios) in Brüssel und hat ihre eigenen Werke international in Theatern und auf Festivals präsentiert. FRANKIE hat als Performerin und Komponistin eng mit der Künstlerin Anne Imhof zusammengearbeitet, unter anderem an FAUST (2017), dem Werk, das 2017 auf der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Ihre Musik wurde 2019 vom Label PAN auf Vinyl veröffentlicht. Im Jahr 2020 schloss sie ihre Promotion am Centre for Research in Modern European Philosophy (CRMEP) in London mit einer Dissertation über Kant und Technologie ab. Derzeit unterrichtet sie Philosophie am New Centre for Research and Practice. Als Stipendiatin der Mensch-Maschine-Residenz im E-WERK Luckenwalde und der Jungen Akademie der Künste Berlin erforschte sie die Strukturen von Filmkomposition und Choreografie und entwickelte einen Experimentalfilm, der persönliche, vielschichtige Erinnerungen mit historischen Erzählungen verwebt. Diese Forschung bildet die Grundlage für ihre Präsentation im Rahmen von Stadtbad Live! 2026.

Enad Marouf

Enad Marouf

Enad Marouf ist ein syrisch-deutscher Künstler, der in Berlin lebt. Seine Arbeiten umfassen Choreografie, Video, Text und Installation. 2014 schloss er seinen Master in Choreografie und Performance am Institut für Theaterwissenschaft in Gießen/Frankfurt ab. In seinen Arbeiten untersucht Marouf die Fragmentarität von Erinnerung, Verlust und Sehnsucht – ihre Zeitlichkeit und die Art und Weise, wie sie durch Poesie, Video, Installation und Tanz verkörpert werden. Seine Soloarbeiten und Kollaborationen wurden unter anderem auf der Liste Art Fair Basel, in den Sophiensaele Berlin, im Centre Français Damas, bei Survival Kit Riga, in der Shedhalle Zürich, bei Art Genève und in der Neuen Nationalgalerie Berlin präsentiert. Im Jahr 2023 wurde er an der Akademie der Künste Berlin mit dem Will-Grohmann-Preis ausgezeichnet.

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